Barbara Honolds Theologie-Blog



14.2.2009

Bild: Traudel Sormani

Rosenweg

Ein Weg, auf dem nur Rosen lägen, das ist die Ehe zwar in der Regel nicht. Doch konnte man einen Rosenweg bewundern beim diesjährigen Gottesdienst anlässlich des Valentinstages in St. Michael (Karlsruhe). Eine Meditation lud zu Gedanken über Ähnlichkeiten zwischen der Rose, ihrem Duft, ihrer Schönheit, aber auch ihren Dornen und dem gemeinsamen Weg als Paar ein. Ein Satz ist mir dabei besonders aufgefallen und in Erinnerung geblieben:

Wer nur eine Hälfte liebt,
liebt nicht halb,
sondern gar nicht.

Dieser Satz, der vermutlich auf Erich Fried zurückgeht, drückt sehr treffend aus, dass es zur Kunst der Liebe gehört, gerade dann dazubleiben und miteinander am Verständnis zu arbeiten, wenn es "dornig" wird.


Schließlich sagte der Lesungstext an jenem Samstag uns zu, dass wir es mit Gott zu tun haben, wenn wir lieben. Wörtlich genommen bleiben wir sogar direkt mit ihm verbunden durch die Liebe:

Niemand hat Gott je geschaut;
wenn wir einander lieben,
bleibt Gott in uns
und seine Liebe ist in uns vollendet.
(1 Joh 4,12)

Später durfte jedes Paar eine Rose zum Altar und seine Beziehung somit bildlich vor Gott bringen. Nach dem Gottesdienst gab es Gelegenheit zum Beisammensein, Reden und Kennenlernen; auch einige Informationen über Angebote für Paare in der Umgebung lagen aus bzw. wurden zum Gesprächsthema. Unter dem Motto "Zeit für Partnerschaft" gibt es in der Erzdiözese Freiburg ein reiches Angebot für Paare (natürlich auch im Internet zu finden: hier ...); vom Gesprächstraining über Wochenendkurse, Entspannung, Gebet, Arbeit an Familienfragen bis zu diversen Beratungsmöglichkeiten.







Kommentar senden:
 
Name:
Vorname:
E-Mail-Adresse:
Kommentar veröffentlichen? Ja.
Nein.
Egal...
Falls ja: gewünschter Name/Pseudonym:
Nachricht:
Bitte die hier erscheinende Zahl eintippen (leider nötig als Spam-Schutz):
  1280
Zahl: